Technisches Kulturgut im Museum – Fragen zur Konservierung und Restaurierung, Beispiele - Spurenleser - Restaurierungsziele

Dieses Seminar wendet sich an alle, die mit der Erhaltung, Dokumentation und Präsentation von technischem Kulturgut befasst sind: Hauptberufliche, Ehrenamtliche, aber auch an jene, die Restaurierungsmaßnahmen verantworten müssen, ohne es systematisch erlernt zu haben.

Zu den besonderen Anforderungen im Umgang mit technischem Kulturgut gehört stets die Abwägung zwischen Substanzerhalt und Funktionserhalt. Kornelius Goetz wendet sich an hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte, die mit der Erhaltung, Dokumentation und Präsentation von technischem Kulturgut in Museen befasst sind. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema werden Aspekte der praktischen Sammlungstätigkeit anhand konkreter Beispiele vor Ort erörtert, darunter Fragen der Bestandsdokumentation, die Festlegung von Restaurierungszielen sowie die spezifischen Merkmale industriellen Kulturguts. Das Seminar führt in die Grundlagen passiver und aktiver Konservierung ein und weckt das Verständnis für den Grundsatz "Restaurieren ist nicht wieder Neu-Machen".

Voraussetzungen: keine

Zielgruppe: Ehren- und hauptamtliche Museumsmitarbeiter

 

Ablauf

  • Restaurierung: Was unterscheidet industrielles Kulturgut von anderen Objekten?
  • Bestandsdokumentation: Was ist zu beachten?
  • Restaurierungsziele: Wie lege ich sie fest?
  • Welche Spuren müssen gesichert werden?
  • Reaktivierung einer Maschine: Was ist zu bedenken?
  • Rundgang durch Ausstellung und Depot
  • Was tun mit dem Ensemble?
  • Konservierung und Restaurierung: Was ist zu beachten?
  • Bezug der Praxisbeispiele auf die Seminarfragen
  • Hinweis: Die Teilnehmer können auch eigene Objekte mitbringen und zur Diskussion stellen
     
Dauer: 1 Tag
Ort: Museum, möglichst aus dem Kreis der Teilnehmer

 

Geolocation is 49.19079967820593, 9.222872413183609